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WinCC OA User Days 2011: Neue Mosaiksteine für die Zukunft

Wie wird sich die Welt bis 2030 entwickeln? Welche technologischen Trends werden die Entwicklung von Scada-Systemen beeinflussen? Welche Anforderungen werden Scada-Systeme im Jahr 2030 bewältigen müssen? Antworten auf diese und weitere Fragen wurden bei den diesjährigen WinCC OA User Days 2011 in Ravenna von den internationalen Teilnehmern diskutiert.

Ravenna, die Hauptstadt der italienischen Provinz Emilia Romagna ist die Stadt der Mosaike. Die Bauwerke mit den besterhaltenen Wandmosaiken weltweit und viele andere historische Sehenswürdigkeiten wurden daher von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt. Für ETM mit ein Grund die neuesten Mosaiksteine seiner Version 3.10 der Scada-Software Simatic WinCC Open Architecture den Anwendern, Systemintegratoren und Systempartnern an diesem geschichtsträchtigen Ort zu präsentieren. Über 120 Teilnehmer aus Ländern wie China, Deutschland, Frankreich, Indien, Italien, Niederlande, Österreich, Spanien und USA nutzten die Gelegenheit, um das Neueste von WinCC Open Architecture zu erfahren sowie sich mit anderen Usern auszutauschen.

Vision 2030
Besonders spannend fanden die Teilnehmer den Vortrag von Vertriebsleiter Bernd Staufer über den Ausblick ins Jahr 2030. Wie wird sich die Welt bis dahin entwickeln und wie werden sich moderne Scada-Systeme – in diesem Fall WinCC Open Architecture – dieser Entwicklung anpassen müssen? In seinen Ausführungen skizzierte Staufer zunächst die Schlüsselfaktoren, die die Welt 2030 prägen werden. Gemeint sind etwa die Zunahme der Weltbevölkerung, klimatische Änderungen, Globalisierung und steigender Energiebedarf sowie die rasante technische Entwicklung. Daraus ergeben sich neue Anforderungen wie Management- Technologien für Mega-Infrastrukturen, Energieeffizienz, erneuerbare Energien, weltweit verteilte Supervisory Systeme (Hypervisionsysteme), immer größere Datenvolumina oder die Einbindung lebensverlängernder Technologien (z.B. Nanotechnologie).

Herkunft hat Zukunft
In weiterer Folge untermauerte Bernd Staufer anhand bereits realisierter Projekte mit WinCC Open Architecture, dass ETM diese Trends seit längerem beobachtete und daher die Entwicklung seines Scada-Systems in diese Richtung vorantriebe. Dies bestätigte auch CEO Bernhard Reichl, der den Grundstein für das seit 26 Jahren erfolgreiche Produkt in erster Linie in der Zusammenarbeit mit den Kunden und den Partnern sieht. Einen weiteren Mosaikbaustein in der Erfolgsbilanz bildet die neue Heimat Siemens: Seit der 100-prozentigen Übernahme konnte ETM sein Geschäft um jährlich über 20 Prozent ausbauen. Dank der strategischen Positionierung als Scada-Anbieter für Kunden mit besonders spezifischen, sehr großen und hochkomplexen Anforderungen konnten auch schon, mit Unterstützung der Konzernmutter, bemerkenswerte internationale Erfolge erzielt werden. Um seinen Anwendern einen effizienten Support zu gewährleisten, wurden in diesem Geschäftsjahr Kompetenzzentren in den Niederlanden (Nord- und Westeuropa), in Deutschland, den USA und in China eröffnet. Weiters informierte Bernhard Reichl die Teilnehmer, dass ETM in Eisenstadt mit der wichtigen Entwicklung eines neuen Scada-Runtime-Kernels für die Siemens-Division Industry Automation beauftragt wurde.

Der nächste Schritt
Anschließend stellte WinCC Open Architecture Produktmanager Sebastian Massinger den Teilnehmern die aktuellen Neuheiten in der eben erschienen Version 3.10 vor. So steht ein komplett neues Diagnose-Tool zur Verfügung, das noch mehr Informationen liefert. Neu ist auch die Verarbeitung externer Alarme. Verbessert wurden der Know-how-Schutz und insgesamt die Bedienerfreundlichkeit. Massinger hob auch hervor, dass die Konnektivität wieder um einen bedeutenden Schritt erweitert wurde: So wurden neue Funktionalitäten in die Treiber Simatic S7, IEC104, SNMP und BACnet implementiert. Mehr Details finden Sie hier.

Ausblick
Ebenfalls einen Blick in die Zukunft wagte WinCC Open Architecture Entwicklungsleiter Günther Zoffmann mit der Produkt-Roadmap. Nach diesen Plänen soll die Funktionalität weiter ausgebaut werden. So sollen ein Ultralight Web Client ebenso Platz finden wie ein Entwicklungs- und Versionsmanagementsystem für weit verteilte Systeme als auch das schnelle Engineering gemeinsam mit S7-Hardware. Zusätzlich soll die Bedienerfreundlichkeit und Flexibilität wesentlich verbessert werden. Darunter verstehen die Entwickler optimierte Konzepte für das Engineering von großen verteilten Systemen, Treibererweiterungen und eine optimierte Bedienerführung für Erstanwender. Die Entwicklung wird ganz auf zukünftige Anforderungen fokussiert sein. So werden bereits jetzt zukünftige Last-Szenarien berücksichtigt, darüber hinaus soll die Implementierung von mehreren hunderten, dezentral positionierten Systemen und ein Import von Engineeringdaten aus dem Siemens TIA-Portal möglich sein.

Praxiserprobt
Ergänzt wurden die WinCC OA User Days 2011 mit technischen Workshops und interessanten Praxisberichten von erfolgreich realisierten Projekten mit WinCC Open Architecture weltweit. Ein besonders interessanter Programmpunkt war die Besichtigung des Kontrollzentrums der HERA S.p.A. im nahen Forli. Als führender Anbieter von Wasser- und Energieversorgung sowie als Dienstleister für öffentliche Infrastruktureinrichtungen ist HERA für die gesamte Region Emilia Romagna verantwortlich. Dem entsprechend hoch muss auch die Verfügbarkeit der Anlagen und natürlich des Leitsystems sein. Die Verantwortlichen entschieden sich für WinCC Open Architecture, da mit dem Disaster Recovery System die Versorgungssicherheit von Wasser und Gas gewährleistet ist. Dieses Feature erweitert die einfache Redundanz um ein zweites redundantes System, auf welches im Störfall (z.B. Brand oder Explosion im Gebäude des Primärsystems) umgeschaltet werden kann. Zufriedenes Fazit der Verantwortlichen für diese Entscheidung: Das in nur vier Monaten installierte System war seit der Inbetriebnahme noch keine einzige Sekunde ausgefallen. Weiteres Highlight: Zur Visualisierung steht den 60 Bedienern eine imposante Videowall mit 85 Quadratmetern zur Verfügung – derzeit die größte in Italien.

Alles in allem demonstrierte ETM im Rahmen dieser User Days nicht nur einen Ausblick auf das Jahr 2030, sondern zeigte sich schon heute bestens gerüstet für die Anforderung von morgen.

Aufgrund des sehr guten Feedbacks unserer Kunden und Partner waren die WinCC OA User Days 2011 in Ravenna ein voller Erfolg! Wir freuen uns bereits jetzt schon auf die WinCC OA User Days 2012!

Fotos:


 
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